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Unsere Aufgabe besteht darin, eine Internats-Berufsschule mit
angeschlossener Erster Hilfe Station, Personalgebäude, Küchengebäude mit
Kantine, Schlafhäusern, sowie Sanitär- und Toilettenanlage für ca.
50-100 Auszubildende zu bauen und einzurichten. Die
gambischen Jugendlichen
sind bei den Bauarbeiten mit einzubeziehen. So kann der praktische Unterricht direkt
beginnen, die Jugendlichen wissen woran sie arbeiten und lernen direkt
von den eingesetzten ausländischen Fachkräften.
Für
diese Bauarbeiten sollen langzeitarbeitslose deutsche Facharbeiter
(Maurer, Zimmerer, Dachdecker, Elektriker und Installateure etc.)
eingesetzt werden, die noch nicht aus dem Arbeitsprozess ausscheiden
wollen, gerne mit Jugendlichen arbeiten und noch für neue Aufgaben
aufgeschlossen sind. Wenn möglich sollten Grundkenntnisse der englischen
Sprache vorhanden sein, diese sind aber nicht zwingend erforderlich.
Gespräche über Fördermaßnahmen mit den zuständigen Arbeitsämtern sind zu
führen. Eine weiterführende Ausbildung dieser Facharbeiter zu Ausbildern
nach
AEVO ist angestrebt. (Ausbilder Eignungsverordnung)
Schwer erziehbare deutschen Jugendlichen können in diese
Ausbildungsmöglichkeit einbezogen werden. Ihnen kann die Möglichkeit
geboten werden, mit den gambiaschen Jugendlichen durch Ausbildung eine
neue Sichtweise zu ihrem eigenen sozialen Verhalten zu erlernen.
Die sehr einfachen Lebensgewohnheiten in Afrika und kompetente
therapeutische Betreuung, soll ihnen helfen sich und ihre Umwelt
sozialkritischer zu betrachten. Ihr eigenes Verhalten, das sie in
Deutschland in massive Probleme gestürzt hat, sollten sie durch diese
Maßnahmen selber korrigieren lernen. Durch gezielte Therapie können
diese Jugendlichen wieder in ihre gewohnte Umgebung re-integriert
werden.
Langfristige Aufenthalte, sowie Berufsabschlüsse, die auch in
Deutschland anerkannt werden, sollen für diese Jugendlichen möglich
sein.
Hierfür sind Gespräche mit den zuständigen Jugendämtern zu führen,
Sozialpädagogen und Psychologen sind zu diesem Thema zu befragen und zu
engagieren. Beim Arbeitsamt ist nach Arbeit suchenden Sozialarbeitern
und Psychologen zu fragen und die nötigen Zuschüsse zu beantragen.
Um
diese Aufgaben zu erfüllen, sind viele Schritte nötig, viel Geduld ist
gefragt, aber vor allem benötigen wir zur Verwirklichung dieser
Aufgaben, die dazu nötigen Mittel. Dafür sind die Vorbereitungen zu
treffen, die Finanzierungen zu beantragen und die Sachmittel zu sammeln.
Jeder noch so kleine Betrag hilft, auch Materialien, die zur Einrichtung
benötigt werden, müssen gesammelt werden. Hier wird soviel fortgeworfen,
dass in Gambia noch lange gebraucht werden kann. Der Transport
dieser Hilfsgüter muss organisiert werden. Es kann über Land oder mit
dem Schiff per Container transportiert werden.
Für
diese Kosten müssen Zuschüsse bei Bund, Ländern und der EU beantragt
werden. Jedoch ein viertel der Mittel für den Schulbau und die
Transportkosten ist durch Eigenmittel (Spenden und Eigenleistung)
nachzuweisen.
Kontakt zu einer der großen deutschen Hilfsorganisationen ist
erforderlich für die Beantragung von Hilfsmitteln, aber auch für
Informationen und Hilfestellungen bei der Ausführung. In Gambia ist der
ASB (Arbeiter Samariter Bund) aktiv.
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