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AUFGABEN IN GAMBIA....

….bestehen darin, die Kontakte zu den zuständigen Behörden herzustellen und diese davon zu überzeugen, dass unsere Ziele ihrem Land dienlich sind.

Wir müssen die zuständigen Ministerien überzeugen, dass wir für ihr Land eine wichtige Aufgabe ins Leben rufen und auf ihre Mithilfe angewiesen sind. Damit zusammenhängend, Übermittlung der Ergebnisse nach Deutschland.

  • 1. Die Gründung einer NRO (Nicht Regierung's Organisation), in Gambia NGO
    (Non Government Organisation) genannt.

  • 2. Beantragung einer Telefon und Faxleitung sowie Internetzugang.

  • 3. Einrichtung eines Vereinsbüros.

  • 4. Beantragung eines Grundstücks, von der Regierung zur Verfügung gestellt und Klärung der weiteren Hilfe durch den gambiaschen Staat.

  • 5. Beginn mit dem ersten Bauabschnitt der Berufsschule

Bei Aufnahme des Schulbetriebs soll ein Auswahlverfahren angewendet werden, dass dem Intellekt der Auszubildenden gerecht wird, nicht deren finanzieller Situation. Dabei muss der jeweilige Wissensstand berücksichtigt werden. Wenn nötig muss zuerst der Wissensstand dem Ausbildungswunsch angepasst werden. Dies sollte durch Leistungskurse geschehen, denn die Jugendlichen sollen nicht durch Mangel an theoretischen Grundwissen von ihrem Berufswunsch abgehalten werden.

Es sollen zu Beginn die Berufsbilder (Maurer, Zimmermann, Schreiner, Dachdecker, Elektriker, Schlosser, Automechaniker, Installateur, Mechaniker, Schmied, Gärtner, Landwirt und Bäcker) in den Lehrplan aufgenommen werden. Nach erfolgreichem Start des Schulbetriebs sollen technische und kaufmännische Berufsbilder den Lehrplan erweitern.

Die Gesellen- oder Facharbeiterprüfung muss nach angemessener Ausbildungszeit vor einem dazu eingerichteten Prüfungsausschuss abgelegt werden. Dazu muss mit den deutschen Handwerkskammern, der Bundesregierung und dem gambischen Bildungsministerium eine Regelung getroffen werden, dass die Jugendlichen ihre Abschluss- Prüfungen ablegen können. Die hierzu notwendigen Sprachkenntnisse der deutschen Sprache sind in zusätzlichen Deutsch-Leistungskursen in der Schule zu vermitteln.

Vorbereitungskurse auf die spätere Meisterprüfung müssen zu gegebenem Zeitpunkt das Ausbildungsprogramm abrunden, doch dies kann erst nach einigen Jahren des erfolgreichen Schulbetriebs in Betracht gezogen werden, ist aber zur Verbesserung der Infrastruktur unbedingt anzustreben.

Ein erfolgreicher Berufsabschluss gewährleistet für die Zukunft des Landes eine solide Arbeitsplatzstruktur, denn ausländische Unternehmen beginnen in Gambia zu investieren. Die Baubranche  boomt durch den Tourismus. Hotels werden in Vielzahl gebaut und müssen demnach auch technisch unterhalten und gewartet werden. Dazu ist fachlich geschultes Personal unbedingt erforderlich und die Verantwortlichen in den entsprechenden Positionen müssen erkennen, dass der Schritt zur Einführung des dualen Ausbildungssystems der Gesamtsituation des Landes nur förderlich sein kann.

Deshalb ist diese Hilfe zur Selbsthilfe unbedingt förderungswürdig und es sollten verstärkte Anstrengungen unternommen werden, damit der Verein FBiG e.V. seine Tätigkeit aufnehmen kann.
In Anbetracht der vielen Mio. EURO, die an Entwicklungshilfegeldern gezahlt werden, ist es eher verwunderlich, das solche Projekte auf dem Afrikanischen Kontinent nicht konsequenter etabliert werden. Eine Studie zu diesem Thema sollte begonnen werden, damit notwendige Finanzierungsmittel effektiv eingesetzt werden können, denn diese Hilfsmaßnahmen würden das Flüchtlingsproblem positiv beeinflussen

Die beschriebenen Maßnahmen können zu den im Land existierenden Ausbildungsmöglichkeiten (University of The Gambia, Gambia College, Management Training Institute  und  Gambia Technical Training Institute) eine nützliche Bereicherung darstellen. Damit wird ein entscheidender Schritt zur Selbsthilfe geleistet und die kaum bestehende Infrastruktur nachhaltig bereichert und vor allem zukunftsorientiert gesichert.

Diese Maßnahmen sind für ein schon weiter entwickeltes Land wie Gambia unumgänglich und müssen mit allem Nachdruck zur Verwirklichung gebracht werden.

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