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EINLEITUNG

Eine Einleitung schreiben......

….ist ein schwieriges Unterfangen, denn ist sie nicht gut, haben die Leser kein großes Interesse mehr, weiter zu lesen. Also will eine Einleitung zu einem Thema wie Entwicklungshilfe wirklich gut überlegt sein, damit sie auf ein möglichst großes Interesse stößt, denn sie soll ja bewirken, das die Leser sich angesprochen fühlen.

Das Wort Hilfe allein wird schon so vielfältig gebraucht, das nicht mehr so ganz klar ist, wer die Hilfe bekommt. Viele Organisationen rufen zu jeder möglichen Situation zu Hilfsaktionen auf und meist sind diese Hilfsaktionen auch wirklich notwendig.

Doch wie sieht es mit der Hilfe aus, die versucht in den betroffenen Regionen dieser Welt dauerhafte Veränderungen zu bewirken? Davon bekommt Mensch nur etwas mit, wenn er gezielt danach sucht. Aber wenn Mensch einmal in Gebieten war, in denen diese Hilfe von so großer Dringlichkeit ist, das er nicht mehr vergessen kann wie Menschen vegetieren, bleibt nicht viel mehr zu tun, als eine Hilfsorganisation zu gründen, um dieses Leid und Elend zu mildern.

Mit unserem Konzept wollen wir aufzeigen, wie wir uns Entwicklungshilfe für ein so kleines Land wie Gambia vorstellen. Durch langjährigen Aufenthalt in diesem Land haben wir unsere Erfahrungen mit der Bevölkerung gesammelt. Aber erst die Arbeit in diesem Land brachte uns den Einheimischen näher. Wir haben eine kleine Bootswerft in Gambia betrieben, konnten durch unsere Tätigkeit sehr engen Kontakt mit der Bevölkerung aufbauen und auch die wahren Bedürfnisse dieser Menschen kennen lernen. Die Gambier leiden nicht so sehr an Wassermangel, da viele Brunnen gebohrt werden, und das Land nicht sehr hoch liegt. (max. 53 m ü.M.)  Grundwasser wird in der Regel schon nach ca. 20 m erreicht. Auch Schulen gibt es sehr viele und hier beginnen die Probleme. Es gibt zu wenig Lehrer und die wenigen Lehrer sind meist hoffnungslos überfordert, überdies auch noch ziemlich schlecht bezahlt und meist nicht sehr gut ausgebildet. Und wir können uns einfach nicht vorstellen, dass diese Kinder nach einer Schulzeit von 12 Jahren nicht richtig in der Lage sind ein Buch zu lesen, einen Brief oder Bericht zu schreiben, auch wenn sie schreiben und lesen können. Und richtig schlimm wird es dann beim Rechnen. Wenn ein 8.Klässler von Bruchrechnung keine Ahnung hat, muss an dem Schulsystem etwas nicht ganz richtig sein.

Aus diesen Gründen haben wir uns entschlossen etwas für  die Jugendlichen dort zu bewirken, auch wenn es scheinbar schwierig ist. Mit Jugendlichen kann man die Herzen der Menschen, die wir um Hilfe bitten, nicht so gut erreichen als mit Bildern von kleinen Kindern mit Hungerbauch und Fliegen an den Augen. Doch grade deshalb sind es eigentlich die Jugendlichen, die für eine gute und wichtige Ausbildung unsere Unterstützung brauchen.

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