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Wir sind
der Meinung, dass jeder Cent möglichst eins zu eins in
unser Projekt fließen soll.
Wir wollen die Globalisierung – jedoch verstehen wir
unter Globalisierung nicht den weltweiten Handel mit
Gütern mit ihrer wirtschaftlichen Ungleichverteilung -
sondern eine Chancengleichheit für alle, an der
Wirtschaft teilzuhaben.
Wir wollen eine Grundlage schaffen, unabhängig von
Entwicklungshilfe zu werden. Das geht nur über die
Gründung einer Berufsschule, in der Jugendliche die
Möglichkeit haben, einen Beruf zu erlernen, um danach
selbständig ihre Familie ernähren zu können.
Wir setzen uns speziell für Gambia ein, da wir uns dort
für unsere Vision gute Chancen ausrechnen, dort einen
Grundstein für unser Projekt zu legen. In Gambia gibt es
zahlreiche kirchliche Hilfsorganisationen, die
Grundschulen gebaut haben. Danach stehen die
Jugendlichen auf der Straße und haben keine Perspektive,
einen Beruf zu erlernen. An dieser Stelle greifen ein,
um das Ziel der
"HILFE ZUR SELBSTHILFE"
zu verwirklichen.
Wir legen Wert auf die Achtung und Wertschätzung aller
verschiedener Kulturen, Ethik- und Glaubensrichtungen.
Wir wirken unterstützend, statt ihnen unsere
europäischen Ansichten aufzusetzen. Wir nutzen die
Kreativität der unterschiedlichen Mentalität und fördern
diese.
Wir sehen uns in der Pflicht, sowohl bei unseren
Politikern als auch in unserer Gesellschaft ein
antirassistisches und für andere Kulturen
wertschätzendes Bewusstsein zu schaffen. Für uns gelten
auch Wirtschaftsflüchtlinge als Menschen, die ein gutes
Recht dazu haben, um ihr Leben und um ihre Existenz zu
kämpfen. Wir wollen kein von den EU-Politikern
gefordertes Flüchtlings Bekämpfungs- gesetz.
Wir sind dagegen, dass immer mehr Menschen auf der
Flucht über den Atlantik im Boot ertrinken. Wir sind
dagegen, dass die, die es geschafft haben, an Pestiziden
in Obst- und Gemüseanbauplantagen in Spanien und
Frankreich sterben und zuvor als Rechtlose ausgebeutet
werden.
Aber dagegen sein ist nicht mehr zeitgemäß,
deshalb sind wir dafür, dass möglichst viele
afrikanische Jugendliche eine ordentliche Ausbildung
bekommen können und dieser Wunsch geht über Gambia
hinaus. Das wäre die Vision, der die Entwicklungspolitik
mehr Aufmerksamkeit schenken sollte.
Unsere Mitglieder haben bereits ein antirassistisches
Bewusstsein und geben es überzeugend im Rahmen ihrer
Möglichkeiten an ihre Mitmenschen weiter.
Unsere Mitglieder identifizieren sich mit unserem
Leitbild und helfen aktiv oder passiv mit.
Aktive Mitglieder bekommen bei uns nicht nur die Chance,
sondern sind auch dazu aufgefordert, ihre
Ideen, die der Zielerfüllung unseres Projektes dienen
und unserem Leitbild entsprechen, in eigener
Verantwortung frei zu gestalten und sich selbst zu
verwirklichen.
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