| Uwe W. | 310,00 € |
| Hannes P. | 180,00 € |
| Nicole G. | 320,00 € |
| Norbert W. | 300,00 € |
| Jonas v.d.G. | 5,00 € |
| Marga & Dieter N. | 5,00 € |
| Udo K. | 50,00 € |
| Josef | 20,00 € |
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ganz einfach per PayPal.
Der kleinste Betrag hilft.
Schon für 1 € können wir
5 Steine herstellen.
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere Arbeit. Die
Jugendlichen in Gambia werden es Ihnen Danken. Gerne können Sie auch
eine Patenschaft übernehmen.
Rufen Sie uns an und sprechen Sie mit uns.
vom Finanzamt Ansbach, der einem Spendensiegel gleichge-
stellt
ist, aber keine hohen Kosten verursacht.
01.02.2012
Heute habe ich mir die Spendenstatistiken bei benefind genauer
angeschaut und war doch sehr überrascht das FBiG e.V. auch schon
knapp über 7 € durch Suchanfragen mit benefind erwirtschaftet
hat.
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31.01.2012
Bald stelle ich unser Web in neuem Design (die Farben bleiben gleich,
das Logo auch..... ach lasst Euch überraschen und sagt mir dann wie es
Euch gefällt) und mit einigen Neuerungen online.
Ich arbeite am neuen Geschäftsbericht für die Jahre 2009 bis 2011.
Einiges an Arbeit, aber ich schaffe das schon, wie letztes mal auch.
14.01.2012
Zuerst einmal möchte ich allen ein gesundes neues Jahr 2012 wünschen.
Seedy K. Babou hat sich unseres VW Busses angenommen und ihn zur
Instandsetzung von seinem bisherigen Standplatz abgeholt. Nun fehlt es
nur noch an einer Batterie und dann....
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Bei AMAZON haben wir für über 400 Euro gespendete Bücher und diverse
Elektronikartikel verkauft. Die Bücher wurden von Frau Gertrud P.
gespendet.
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| GAMBIA | MALAWI |
FOTOALBUM
mit Bildern aus Afrika, die einen Eindruck von diesem riesigen Kontinent
vermitteln wollen.
LANDESINFORMATION
zu Gambia. Ein wenig über die Geschichte, die Politik, sowie landes
spezifische Infor-mationen, wie Bildung und Gesundheitssituation.
......diesmal fing alles ganz anders an, den ich bin eingeladen
worden einen LKW, DB 811 voll mit Möbeln von Portugal nach Gambia zu
fahren. Diesen 811 habe ich in Freiburg von einem libanesischen
Autohändler gekauft und dann nach Nürnberg zur Probe gefahren und um
die Reifen für den Terrano (der Allrad von Marianne und Nunu) zu
holen. Der 811 ist bis Nürnberg recht gut gelaufen und ich dacht den
bekommen wir schon irgendwie nach Gambia. Hatte noch einen Monat TÜV
und ich habe Secrets und vertrauen in meinen Großvater das er uns
schon sicher nach Gambia begleitet.
Bis Tavira (Portugal) lernte ich das Auto ein wenig kennen und
stellte fest, das er ziemlich viel Öl verbraucht und der Öldruck
auch nicht mehr der stabilste ist. Sobald der Motor auf
Betriebstemperatur ist, sinkt der Öldruck von Max. auf 4 kp/cm² ab
und das schon in Spanien und Marokko! wie soll das denn erst in der
Wüste werden? wo das Öl gar nicht mehr kalt wird und bisher waren es
nur Kleinigkeiten die zu machen waren: ein Loch im Reifen, neue
Batterie, Abblendlicht und dann, als wir von Portugal los sind, kurz
vor Algeciras, eine Reifenpanne. Ein Hinterreifen innen platzte
durch das hoffnungslose Übergewicht einfach auf und wir waren
gezwungen nach Jarez (da kommt der leckere Sherry her) zu fahren, wo
wir uns dann entschlossen, wegen des Übergewichts im Koffer, auf der
Hinterachse vier neue Reifen montieren zu lassen. Natürlich mussten
wir bis zum nächsten Mittag warten da unsere Reifengröße kein
Standard mehr ist, aber am nächstem Mittag haben die spanischen
Jungs in einer unglaublichen Geschwindigkeit mal eben die vier
Reifen gewechselt und dabei festgestellt, das wir auch bald den
zweiten Reifen auf der gleichen Achse verloren hätten.
Aber ich greife ein wenig vor, denn ich sollte noch schreiben wie
viele Kartons und andere Dinge, vor allem die Menschen, für die ich
den Umzug fahre, auf mich warteten und als ich dann endlich
angekommen war (natürlich habe ich allein fast bis vor die Haustür
gefunden) wurde ich von Nunu in Empfang genommen und zum Haus
begleitet. Dort erwartete mich, anders als erwartet, ein riesiger
Berg Kartons, nein , sondern ein riesiges Chaos, alle gaben sich
viel Mühe diesem Chaos Herr zu werden und alle halfen mit, die
Kisten, Kartons, Schachteln und sperrigen Dinge eines Haushalts in
diesen Container, 20", zu verstauen. Nach zwei Tagen war dann auch
alles verstaut und alle waren erleichtert als es endlich vom Hof
ging. Los ging es über die Autobahn Richtung Spanien zum übersetzten
mit der Fähre nach Tanger/ Marokko. Aber der geplatzte Reifen zwang
uns gleich zu einer ungewollten Rast, die wir nutzten um das
auftauende Fleisch, das noch im Gefrierfach war, vor zu braten,
damit es nicht schlecht wurde. Tatsächlich, als die letzten drei der
Koteletts in der Pfanne lagen und vor sich hin brutzelten, klingelte
das Handy und die Reifenfirma rief an um zu sagen, das die neuen
Reifen nun zur Montage bereit stünden.
Wir brieten noch in Ruhe die Koteletts fertig und dann ab nach Jarez
zur Montage. Ein Eiertanz mit einem alten Reifen auf einer völlig
überladenen Hinterachse, aber alles ging gut. Neue Reifen drauf,
noch schnell das Handy nachgeladen, bezahlt und dann nix wie weg,
wieder zur Autobahn..... mit dem Gefühl, das nun wenigstens die
Reifen bis Gambia halten, obwohl das ja auch nicht sicher ist......
viele Kilometer und viele "gefahren". In Algeciras angekommen haben
wir noch ein Ticket für die nächste Fähre bekommen, es gab ein
Missverständnis mit dem Ticket für den LKW, aber alles ging dann
doch noch und wir kamen als letzte auf die Fähre ..... endlich
wieder Afrika in Sicht. Aber die Enttäuschung ließ nicht lange auf
sich warten. Am Marokkanischen Zoll angekommen, bekamen wir die
erste Lektion in afrikanischer "Ruhe", als nämlich klar war das der
LKW keine Frachtpapiere hatte, war klar das wir uns auf eine längere
Wartezeit einrichten können.
Der Nissan Terrano fuhr mal zur Kontrolle unters Dach und der LKW
parkte davor, bereit wieder ausgeladen zu werden, wenn es denn sein
musste. Die Beamten nahmen sich nun zuerst den Terrano vor in dem
Marianne, Nunu, die beiden Zwillinge, Ramatulai und Bassiro und die
beiden Hunde ihr Reiseheim hatten. Nachdem der Anhänger kontrolliert
war, ging einer der Beamten daran die Fahrerkabine zu prüfen und
wurde beim Tasten der Beifahrersitzfläche fündig in Form einer
Pistole. Dann war das Chaos auf einmal perfekt. Nunu wurde gleich in
Handschellen abgeführt, unsere Pässe eingezogen und wir waren auf
einmal alle kriminelle Waffenhändler.......... Die Einzelheiten der
ganzen Aktion erspare ich euch, die ihr das nun lest, denn das zu
beschreiben ist so gut wie unmöglich, außer man hat so etwas schon
einmal erlebt. -Ich weiß nur, das ich eine solche Erfahrung gar
nicht machen wollte, aber was kann man gegen die Angst eines jungen
Mannes sagen, der mit seiner Frau, zwei Kindern und allem Hausrat
eine Strecke durch die West-Sahara vor sich hat und seine Familie
schützen will? -
In der Nacht um 5:00 Uhr Morgens wurden wir, Marianne, die Zwillinge
und ich wieder zu unseren Autos zurückgebracht, ohne unsere Pässe
natürlich, aber wir konnten endlich ein wenig die Augen zu machen,
schließlich waren wir ja "Waffenhändler" und gefährlich. Nunu durfte
wegen seiner unsagbaren Dummheit dafür die Marokkanische
Staatsgewalt von innen kennen lernen. Irgendwann am Tag bekamen
Marianne und ich unsere Pässe wieder mit der Aussagen, das wir nun
frei wären und mit dem "Waffenhandel" nichts zu tun haben, was uns
aber nicht wesentlich erleichterte, denn Nunu musste in Haft bleiben
und sollte am nächsten Morgen nach Rabbat gebracht, um dort dem
Richter vorgeführt zu werden. Und dann ging der Zirkus erst richtig
los, denn obwohl unser LKW wegen des Verdachts des Waffenhandels
durch einen modernen Scanner gefahren wurde, bestanden die
Zollbeamten darauf, nun auch noch zu wissen was in diesem Container
alles drin ist.
Also musste ich die Ladefläche öffnen und einige marokkanische
Zollhelfer begannen den Inhalt des Containers auf dem Parkplatz vor
dem Zoll aus zu laden. Ein wirklich perfektes Chaos. Natürlich
musste auch noch ein Hund, der Waffen riechen kann, durch das ganze
Chaos schnüffeln und am Ende auch noch einen Koffer markieren. Auf
jeden Fall wurden keine weitern Waffen gefunden und die Zollbeamten
waren enttäuscht und ich erleichtert. Dann entspannte sich die
Situation und wir konnten daran denken die Zollformalitäten für den
LKW zu machen. Der Terrano sollte zwischenzeitlich auch noch mal
beschlagnahmt werde, da er ja zur Ausübung einer Straftat benutzt
wurde, aber dieser Gedanke hat sich doch schnell zerschlagen.
Er bekam dann ziemlich schnell seine notwendigen Papiere und dann
ging es an den LKW. Ein ziemlich hoher Beamter musste aus
irgendwelchen unerfindlichen Gründen auf einmal meinen Pass noch
einmal überprüfen und als nach Stunden mein Pass nicht mehr zu
finden war, hieß es auf einmal, wir hätten meinen Pass verschlampt.
Nach weiteren Stunden des Wartens und üben in Geduld, riss mir dann
doch der Faden und gab Laut und drohte, die deutsche Botschaft
anzurufen, um den Fall zu melden. Kurz darauf tauchte mein Pass doch
wieder auf, mit der Erklärung das der Pass von jemand gebracht wurde
weil Marianne ihn wohl verloren hat. Alle Gesichter blieben gewahrt
und dann endlich konnten die Zollformalitäten erneut in Angriff
genommen werden. Natürlich waren inzwischen ganz andere Beamte im
Dienst, die von der vorherigen Untersuchung des LKW's natürlich
nichts mitbekommen haben und deshalb sollten wir den LKW nochmals
öffnen und ausladen. Beharrlichkeit bringt Heil ....... ich weigerte
mich auch nur ein Teil auszuladen oder den Container nochmals zu
öffnen und Marianne redete mit Engelszungen.
Endlich konnten wir dann den Container doch wieder schließen und der
Ladezettel wurde erstellt, die Zollgebühren bezahlt und dann
erhielten wir ziemlich schnell unsere nötigen Stempel ---- wir waren
drin ! ! ! ! Nun sitze ich in einer marokkanischen Autobahnrasstätte
und schreibe auf was ich bisher erlebt habe und werde gut versorgt.
Die Kellner sind sehr freundlich, ich habe einem LKW Fahrer geholfen
ein Kardanwellenlager zu wechseln. Und ich habe beschlossen das ich
mich durch den Stress der beiden nicht beeinflussen lassen will und
mache in Ruhe mein Ding. Dadurch bekommt diese Fahrt für mich eine
ganz andere Qualität und ich bekomme nun endlich auch mal ein wenig
mehr Kontakt zur Bevölkerung. Als wir hier auf dem Rastplatz ankamen
lernten wir gleich zwei nette LKW Fahrer kennen und tauschten Wissen
über die verschiedenen Formulare und Dokumente aus. Pässe wurden
gezeigt Zulassungen und viele andere Dinge, bis das Teewasser
gekocht hat und wir einen richtigen Fernfahrer- Tee bekamen.
Gegen Mitternacht wurden noch ein paar Fotos gemacht und dann ab
in's Bett. Heute ist Marianne dann noch mal zurück nach Tanger
gefahren um sich nach dem Verbleib ihres Nunu zu erkundigen, da über
die Botschaft keine Auskunft zu bekommen war. Das nächste Problem
das auf uns zukommen wird ist Zeitstress, denn der LKW muss
innerhalb von 15 Tagen durch Marokko durchgefahren sein...... nach
Mauretanien. Ich denke auf dieser Reise wird meine Geduld geprüft
und ich habe mir vorgenommen, die Prüfung zu bestehen und die Ruhe
nicht zu verlieren ...........
..... und geduldig sollte ich sein, denn die Probleme mit dem 813
sollten erst anfangen, als wir dann schon einige Kilometer in
Marocco waren begannen die Geräusche, die ich nicht zuordnen konnte.
Irgendwann wurde ich unruhig und hielt noch mal an umzuschauen und
siehe da, in einem Hinterrad lag ein abgerissener Radbolzen, einfach
abgerissen. Mir wurde ganz komisch bei der Vorstellung, das ich ein
Rad verloren hätte. Bei nächster Gelegenheit habe ich dann den LKW
hochgebockt und alle verbliebenen Radmuttern nachgezogen und habe
innerlich auf die Werkstatt in Jerez (Spanien) geschimpft. Als alle
Radmuttern nachgezogen waren, ging es beruhigt weiter.
Der Motor hat gute Arbeit geleistet und ich bekam immer mehr
Vertrauen zum meinem Gefährt. Und dann, kurz vor Tarfaya, der große
Schock. Ich hielt mal wieder an um die Beine zu vertreten und was
sehen meine entzündeten Augen !! wieder eine Radmutter die in der
Felge liegt und bei näherem hinschauen entdeckte ich, das nur noch
zwei Radmuttern übrig waren. Das war's dann erst mal. PAUSE.
Marianne musste dann nach Tarfaya fahren und einen Mechaniker holen,
wir hatten immer noch keinen Wagenheber und auch kein Radkreuz,
sodass ich selber nichts machen konnte. Ich machte es mir bequem und
wartete das Marianne mit dem Mechaniker wieder kam, was auch nicht
all zu lange dauerte. LKW aufgebockt und Rad abgeschraubt.
Die Bremstrommel musste auch runter, da die Radbolzen ja noch
abgebrochen in der Trommel steckten. Die Felge hat so dermaßen
gelitten, das sogar ein paar Stückchen ausgebrochen waren. Der
Mechaniker und Marianne machten sich gleich wieder auf den Weg. ich
war wieder allein, aber nicht lange, denn schon bald kam ein Hund
auf mich zugelaufen und schnüffelte nach etwas essbarem und sein
Herrchen, ein ziemlich alter Mann kam auf mich zu, grüßte mich,
erzählte mir etwas - und ich verstand natürlich gar nichts und
antwortete ihm auf deutsch. Danach verschwand er an der ewig langen
marokkanischen Küste.
Um einmal vorzugreifen, der LKW hatte ein Gewicht von 11 t.
Eigentlich ist ein 813 ja ein 7,5 t LKW- Es ging jedenfalls weiter,
ja bis auf einmal der Gute immer langsamer wurde und schließlich
blieb er einfach stehen. So musste ich wieder mal raus und
nachschauen. Der Fehler war leicht gefunden: die Dieselfilter waren
dicht. In den Tanks hatte sich der Rost gelöst und die Filter
verstopft, also hieß es Diesel schlucken. Aber auch solche
"Kleinigkeiten" haben uns natürlich nicht davon abgehalten unseren
Weg fortzusetzen. Ich habe mich nur im Laufe der vielen Male in
denen ich die Filter säubern musste, immer wieder gewundert wie viel
Rost sich in einem solchen Tank ansammeln kann.
Doch es kam noch schlimmer, denn als wir an der Grenze zu
Mauretanien angekommen waren, stellte Marianne direkt an der Grenze
fest, das ein Rad an ihrem Hänger fast abgefallen war und da wir mit
einem Auto mit Hänger nach Marocco eingereist waren, sollten wir
auch mit beiden wieder ausreisen. Gesagt getan, eine Coladose half
mir dabei, das Rad wenigstens solange zu fixieren, bis wir durch den
Zoll waren und aus Marocco raus kamen. Dann kam das Stück
Niemandsland zwischen Marocco und Mauretanien. Auf halber Strecke
gab das dünne Aluminium der Coladose den Geist auf und ich musste
wieder improvisieren, diesmal mit einem alten Ölfilter der da
einfach so in der Wüste lag. Mit einem Schraubendreher trennte ich
den Filter von Schraubgewinde und hatte eine gute Beilagscheibe. Die
dann auch hielt bis wir in Mauretanien waren und den Hänger
abstellen konnten. Dann ging es nach Nouadibou, eine Hafenstadt mit
gutem Klima.
Dort Lernte ich einen sehr netten Schweden kennen, der schon lange
dort lebte. Er sagte mir alles kein Problem. Schon am gleichen Tag,
ein paar Stunden und ein paar Tassen Milchkaffee später kam Nordin
und half mir dabei die Teile die benötigt wurden zu finden und ab
ging es in eine Werkstatt, die dann einfach kurzerhand einen neuen
Achsbolzen gedreht haben. Alles in allem ging das sehr schnell und
am übernächsten Tag konnten wir schon wieder weiterfahren. Das
mussten wir auch, hatten wir doch nur 5 Tage Visum für Mauretanien.
Mit einer Nachtfahrt schafften wir es dann auch bis zum vorgegebenen
Termin Mauretanien zu verlassen.
Fortsetzung folgt .........
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