Somit wäre ein großer Schritt in der
"Hilfe
zur Selbsthilfe" getan und die Entwicklungshilfe hätte einen Erfolg
mehr vorzuweisen.
Wenn wir es schaffen, den Jugendlichen dies zu ermöglichen, könnte die
Landflucht nach Europa in der Zukunft zurückgehen, denn dann hätten die
Jugendlichen, die auch mal zu Erwachsenen werden, eine Zukunft in
ihrem eigenen Land zu erwarten und müssten nicht mehr aus Armut
und Verzweiflung nach
Europa fliehen.
Falls es Statistiken bei den Behörden über die legalen und auch die
illegalen Einwanderer geben sollte, wird man bestimmt feststellen, das
die meisten dieser Flüchtlinge keine Berufsausbildung haben. Damit ist
auch eigentlich schon klar, warum so viele Afrikaner nach Europa wollen,
weil sie hier auch ohne Ausbildung immer noch mehr Geld verdienen können
als in ihrer Heimat. Folglich muss es unser Ziel sein, möglichst vielen
Jugendlichen eine Ausbildung nach unserem
Standard
zu ermöglichen, damit sie in ihrem eigenen Land eine Zukunft erwartet,
die in Gambia durch die Entwicklung und den Tourismus zu erwarten ist.
Die Afrikaner fühlen sich bei uns eigentlich nicht sehr wohl, weil ihnen
ihre Familien fehlen, aber die Armut treibt sie zu uns. Dieser Armut ist
aber nur im eigenen Land zu entgegnen, denn das Geld, welches durch die
Arbeiter in Deutschland verdient, nach Afrika kommt, wird von den
Familienangehörigen aufgegessen. Es bleibt nichts übrig. Wirklich
nichts.
Oft
haben wir erlebt, das Rückkehrer aus Deutschland, die sich eine kleine
Existenz erarbeitet haben, in
Gambia von der
eigenen Familie bestohlen wurden, damit etwas zu Essen gekauft werden
konnte. Und an solchen Geschichte ist in Afrika generell kein Mangel.
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